HITOPADESHA IN GERMAN

Anrufung des Gottes Ganesha


Mögen die Tugendhaften ihre Ideale erreichen,
durch die Gunst von Lord Shiva,
dessen Haupt geschmückt ist mit den Strahlen des Mondes,
gleich einer Schaumkrone des Ganges.

Wenn man ihm zuhört, so übermittelt dieser Hitopadesha
in vollendetem Sanskrit,
in geschliffener und runder Sprache,
das Wissen der Lehre der Ethik.

Als ob er auf immer jung bleibe und unsterblich sei,
sollte ein weiser Mann an Wissen und Wohlstand denken;
als ob sein Schopf vom Tode ergriffen sei,
sollte er religiöse Taten vollbringen.

Unter allen Gütern des Wohlstands ist allein das Wissen, so sagt man,
das Gut, das nicht seines gleichen kennt,
denn es ist unmöglich,
dass es gestohlen, im Wert geschätzt oder erschöpft würde.

Nur Wissen, auch wenn es einem niedrigen Mann eignet,
bringt ihn in Kontakt mit einem unerreichbaren König,
und danach mit großem Vermögen;
wie ein Fluss, obwohl er flussabwärts fließt,
einen zu dem unzugänglichen Meer bringt.

Wissen beschenkt einen mit Bescheidenheit,
durch Bescheidenheit erlangt man Verdienste,
Verdienste führen zu Reichtum,
von Reichtum gelangt man zu religiösen Werten,
und von da erreicht man das Glück.

Wissen über Waffen und über die Schriften:
beiderlei Wissen führt zu Ruhm,
ersteres bringt im Alter jedoch Lächerlichkeit ein,
während das zweite immer respektiert wird.

So wie der Eindruck auf ein neues Gefäß
sich nicht verändern kann,
so wird hier, in Form von Fabeln,
den Kindern die Lehre von der Ethik vermittelt.

Gewinnen von Freunden, Bruch von Freundschaften,
auch Krieg und Frieden;
all dies wurde aufgeschrieben, entliehen aus
dem Panchatantra und anderen Werken.


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